von Esther Vilar

Die amerikanische Päpstin



Mit: Gerrit Pleuger
Regie: Maren Pfeiffer
Regieassistenz: Pia Sand

Wir schreiben das Jahr 2062!

Habemus papessam!

Das Unfassbare ist geschehen - im Jahre 2062 besteigt zum ersten Mal eine Frau den Thron des Papstes:

Johanna II.

Die für vier Jahre demokratisch gewählte Päpstin findet als Ergebnis jahrzehntelanger Liberalisierung eine total ruinierte Kirche vor: nur noch 22 Millionen Katholiken, weltweit

Allerorts leere, baufällige Kirchen. Die Lösung aus der Krise heißt für die frischberufene Päpstin: Zurück zu den alten Werten, Wiedereinführung abgeschaffter Rituale, dem Menschen Halt und Schutz geben.

Hier begegnet Ihnen die unantastbare Päpstin, die öffentliche Person in ihrer Antrittsrede, die den Menschen und vor allem der Kirche selbst einen Spiegel vorhält.

Sie erhalten Einblick in die persönliche und ganz private Welt einer einsamen und suchenden Frauenseele. – Ein unvergesslicher und eindringlicher Theaterabend. Gerrit Pleuger ist – schonungslos - Päpstin Johanna II. in einer Inszenierung von Maren Pfeiffer.

Foto: Helga Bakowski